Die Schlenzer Jahres-Vorschau 2014 (Teil 1)


veröffentlicht am Montag, 6. Januar 2014 12:28, von unserem Autor Christian Eck in Rund um den Ball, Strikte Satire. null Kommentare

Es ist zwar ist nicht alles so ein­ge­tre­ten, wie in unse­rer Vor­jah­res­pro­gnose vor­her­ge­sagt ­– völ­lig falsch lagen wir mit man­chen The­sen aber dann auch wie­der nicht (Robin Dutt lässt grü­ßen). Auf jeden Fall geht wie­der ein sehr ereig­nis­rei­ches Fuß­ball­jahr zu Ende, in dem das deut­sche Champions-League-Finale defi­ni­tiv das High­light der Sai­son darstellt.

Jetzt steht 2014 vor der Tür – und auch die­ses Jahr haben wir uns wie­der an eine mutige Vor­schau gewagt. Selbst­ver­ständ­lich ohne Garan­tie auf Voll­stän­dig­keit, aber mit Sicher­heit mit der nöti­gen Por­tion Satire im Gepäck.

Januar

Die Situa­tion an der Spitze in der Liga zeigt sich diese Sai­son etwas ver­än­dert. Die lang­wei­li­gen Weltpokal-Super-FIFA-WM-Sieger Bay­ern sou­ve­rän vorne. Dahin­ter Lever­ku­sen auf dem anver­trau­ten zwei­ten Platz – aber immer­noch sich selbst unter­schät­zend, gefolgt von den Preu­sen aus Glad­bach und Dort­mund. Im Tabel­len­kel­ler gibt Braun­schweig das Greu­ther Fürth der Sai­son 2013/14. Wäh­rend in der Champions-League alle deut­schen Mann­schaf­ten das Ach­tel­fi­nale erreicht haben, hat es die „stärkste Liga der Welt“ sogar geschafft eine Mann­schaft in der Europa-League durch den Win­ter zu brin­gen. DFL-Geschäftsführer Andreas Ret­tig schwillt die Brust vor Stolz und warnt: „Das ist erst der Anfang. Heute Porto, mor­gen die ganze Welt!“

Damit dies auch Wirk­lich­keit wird, berei­ten sich die Teams der Bun­des­liga akri­bisch in ihren Trai­nings­la­gern auf die Rück­runde vor. In Hof­fen­heim ent­schei­det sich Mar­kus Gis­dol – beschei­den wie eh und je – für die Hei­mat um end­lich die Abwehr­pro­bleme in den Griff zu bekom­men. Ledig­lich Tim Wiese darf zum Win­ter­trai­nings­la­ger ins Aus­land. Der Ein-Mann-Tross ent­schei­det sich hier­bei für das beschau­li­che Palma de Mal­lorca. Nach dem Stress der letz­ten Monate gilt es vor allem an der men­ta­len Stärke zu arbei­ten. Gemein­sam mit Ex-Nationalmannschaftskollege Den­nis „Malle“ Aogo berei­ten sie sich gewis­sen­haft auf ihr Come­back vor.

Wäh­rend­des­sen kommt es bereits zum ers­ten gro­ßen Eklat des noch jun­gen Jah­res. Die lang­er­sehn­ten Wahl zum Welt­fuß­bal­ler am 13.01. gerät zur abso­lu­ten Farce. Ganz uner­war­tet und völ­lig über­ra­schend gewinnt Lio­nel Messi zum fünf­ten Mal in Folge den Bal­lon d’Or. Cris­ti­ano ist’s rela­tiv egal: Er glänzt ohne­hin wie­der mit Abwe­sen­heit. Die Eröff­nung sei­nes neuen Männer-Unterwäschemuseums fiel zufäl­lig auf den glei­chen Ter­min. Wäh­rend­des­sen beißt sich der sicht­lich ent­täuschte Franck Ribery im Pokal fest. „C’est moi! C’est moi!“, ruft er immer wie­der, das Gesicht zu einer wider­li­chen Fratze ver­zerrt. Ihm unter­stüt­zend zur Seite steht Lands­mann und UEFA-Boss Michel Pla­tini, der wild ges­ti­ku­lie­rend auf Sepp Blat­ter ein­re­det. Wort­fet­zen wie „incroyable“ „putain“ und „ta mère“ wer­den auf­ge­schnappt. Impe­ra­tor Sepp Blat­ter him­self schaut sich das Spek­ta­kel ganz unbe­ein­druckt und ver­gnügt aus der ers­ten Reihe an. Spä­ter im Inter­view wird er auf die Grund­funk­tion des Fuß­balls ver­wei­sen, wel­che noch immer lau­tet: Unter­hal­tung! Und dafür hat die FIFA ja mal wie­der aus­gie­big gesorgt. „Viel du noch ler­nen musst, mein jun­ger Pada­wan!“, raunt er dabei lächelnd Pla­tini ins Ohr.

Februar

Tim Wiese

Darf lei­der nicht mit­spie­len bei der TSG Hof­fen­heim -
Tim Wiese © Mat­thias K. / commons.wikimedia

Der erste Spiel­tag der Rück­runde ist gespielt, das Trans­fer­fens­ter ist geschlos­sen. Jens Kel­ler wurde zum sechs­ten Mal ent­las­sen – und ist doch immer noch Trai­ner des FC Schalke 04. Diese haben im Win­ter auf die anhal­ten­den Offen­siv­pro­bleme rea­giert und die doch so klamme Geld­scha­tulle noch ein­mal weit geöff­net. Gaz­prom machts mög­lich. Für ins­ge­samt 35 Mil­lio­nen wer­den Sebas­tian Pol­ter, Shinji Okazaki und Dani Scha­hin vom Liga­kon­kur­ren­ten aus Mainz los­ge­eist. Natür­lich spielte hier die posi­tive Erin­ne­rung an dem Szalai-Transfer im Som­mer eine wich­tige Rolle. Zudem soll Sebas­tian Pol­ter auf­grund sei­ner Poli­va­lenz gleich­zei­tig noch das akute Tor­hü­ter­pro­blem lösen. Horst Held gibt ganz klar Platz 1 als Ziel für die Rück­runde aus: „Wir sind auf Augen­höhe!“ Tim Wiese fiel trotz der Kon­takte von Kum­pel Aogo im medi­zi­ni­schen Check durch – Dia­gnose: schlechte Leberwerte.

Franck Ribery fällt für die Rück­runde aus. Als Grund führt die medi­zi­ni­sche Abtei­lung des FCB einen dop­pel­ten Kie­fer­bruch und mas­si­ven Zahn­scha­den an. Not-OP unum­gäng­lich, H.-W. Müller-Wohlfarth ope­riert selbst.

Tur­bu­lente Sze­nen in Han­no­ver: Chris­toph Daum tritt die Nach­folge des Mirko Slomka-Nachfolgers Tay­fun Kor­kut an. Mar­tin Kind gibt unum­wun­den zu: „Eigent­lich wurde der Mirko ja unge­wollt ent­las­sen. Und den Tay­fun woll­ten wir eigent­lich auch gar nicht, der war dann halt ein­fach da.“ Erste knall­harte Ana­lyse Daums: Han­no­ver steckt in einem Denk­ge­fäng­nis. Nur mit einem Nagel­brett und Scher­ben­pfad kann die Wende gschafft wer­den. Mit im Gepäck hat er Cars­ten Rame­low und Jens Nowotny – geballte Erfah­rung für den Abstiegskampf.

Inter­na­tio­nal ging es auch wie­der hoch her auf dem Trans­fer­markt. Chris­to­pher Samba wech­selt von Dynamo Mos­kau nach nur 10 Spie­len zurück in die Pre­mier Lea­gue. Für 25 Mil­lio­nen sichert sich Man City die Dienste des welt­er­fah­re­nen Ver­tei­di­gers. Gemein­sam mit Mar­tin Demi­che­lis bil­den sie die Ver­tei­di­gung der Zukunft. Hand­fest und kom­pro­miss­los. David Moyes gelingt es mit­tels der ange­kün­dig­ten 100 Mil­lio­nen David Beck­ham zu einem Come­back zu über­re­den, Gen­naro Gat­tuso aus dem Gefäng­nis frei­zu­kau­fen und Roman Riquelme ins schöne Man­ches­ter zu locken. Das neue 4–4-2 mit der Flü­gel­zange Beckham/Giggs und der Schalt­zen­trale Gattuso/Riquelme sorgt end­lich für die lange ver­misste Krea­ti­vi­tät im Spiel. Didier Drogba wech­selte in einem Blitz­trans­fer kurz vor Trans­fer­schluss noch nach Lon­don zu den Blues. Spione berich­ten von einem Tref­fen und einer inni­gen Umar­mung zwi­schen Drogba und Mourinho im Kabi­nen­gang der Stam­ford Bridge. Mourinho soll, den Trä­nen nahe, gestam­melt haben: „Please my Dear, come back! I don’t like this blond Spa­nish Torero Fernando!”

März

Ich kann mich gar nicht freuen. Wir brau­chen jetzt neue Reize!“ Die­ser Satz stammt von der nör­geln­den Bow­ling­ku­gel des FC Bay­ern, Mat­thias Sam­mer, aus­ge­spro­chen im Dezem­ber nach dem Gewinn der Klub-WM. Wäh­rend „il padroni“ Uli H. noch groß­zü­gig steu­er­freie Geschenke am gro­ßen Sie­ges­buf­fet ver­teilte, einigte sich das kon­ge­niale Duo „Pep a Sam­mer“ auf den Aus­tausch der kom­plet­ten ers­ten Elf. Die Arbeit zeigt mitt­ler­weile Früchte: Julien Green erzielt das erste Tor nach 8 tor­lo­sen Nie­der­la­gen für den FCB. End­er­geb­nis 4:1 für Wolfs­burg. Mann­schafts­ka­pi­tän Diego Incon­ti­nento glaubt trotz des mitt­ler­weile beträcht­li­chen Rück­stands auf Tabel­len­füh­rer Glad­bach wei­ter­hin an den Titel. Die Presse wirft den Bay­ern Arro­ganz vor. Pep und Sam­mer hin­ge­ge­ben sehen sich nach den jüngs­ten Leis­tun­gen bestä­tigt. „Die Spie­ler waren satt, weit über ihrem Zenit. Ein Toni Kroos, David Alaba und Tho­mas Mül­ler – da war keine Zukunft mehr da, keine Entwicklung.“

Der Mes­sias Chris­toph Daum schlägt wie­der zu und schafft die nicht mehr geglaubte Wende bei Han­no­ver. Die ers­ten Aus­wärts­punkte wer­den ein­ge­fah­ren. Wäh­rend­des­sen zeigt sich Hertha-Trainer Jos „Por­no­bal­ken“ Luhu­kay erbost ob der frag­wür­di­gen Metho­den des han­no­ver­schen Erfolgs­trai­ners. Daum hin­ge­gen ist sich kei­ner Schuld bewusst.

Wäh­rend­des­sen glänzt Mirko S. mit sei­nem ers­ten öffent­li­chen Auf­tritt nach sei­ner schmerz­haf­ten Ent­las­sung im aktu­el­len Sport­stu­dio. KMH löchert ihn mit mes­ser­schar­fen Fra­gen und ver­sucht mit har­ten Ana­ly­sen ihn aus der Defen­sive zu locken. Ver­stört lässt Slomka sei­nen Blick immer wie­der durch das Stu­dio schwei­fen. Was wohl in sei­nem Kopf vor­geht?

Aki Watzke hin­ge­gen ist fuchs­teu­fels­wild, dass sein BVB immer­noch in der Champions-League aktiv ist und sogar die Chance aufs Wei­ter­kom­men hat. „Europa-League! Europa-League! Das war die Ansage vor der Runde.“, tönt es immer wie­der aus der Geschäfts­stelle des BVBs. Dort hat Mil­lio­nen­neu­zu­gang Pierre „Rocket“ Aub­a­meyang die Fuß­ball­schuhe an den Nagel gehängt. Ver­trags­auf­lö­sung und Neu­an­fang als rasen­der Repor­ter für die Bild. Immer blitz­schnell vor Ort.

April

Die Champions-League geht in die heiße Phase. Und mit­ten­drin Béla Réthy und das ZDF. Dem Kom­men­ta­tor gelingt es doch tat­säch­lich im Halb­fi­nal­hin­spiel AC Mai­land – Gala­ta­sa­ray Istan­bul kei­nen ein­zi­gen Spie­ler zu erken­nen. Nach der 10. Spie­ler­ver­wechs­lung inner­halb von 3 Minu­ten rea­giert die Regie – und zapft ganz klas­sisch die Ton­spur der schwei­ze­ri­schen Kol­le­gen an. Soun­d­im­port 2.0: Wer hat’s erfun­den? Die Deutschen!

Tobias Wer­ner vom FC Augs­burg ist mitt­ler­weile zum Shooting-Star der deut­schen Fuß­ball­szene auf­ge­stie­gen und bil­det mit Oli­ver Kirch die Flü­gel­zange der deut­schen Natio­nal­elf. Der FCA ist auch dank Wer­ner mitt­ler­weile auf Platz 4 in der Tabelle geklet­tert und träumt offen­siv und laut­stark von der Europa-League.

Barbara Berlusconi

Die Toch­ter des Paten: Bar­bara Ber­lus­coni gibt nun den Ton an beim AC Milan. @ calcioweb.eu

Wäh­rend­des­sen hat Mario Balo­telli seine ange­kün­digte Trans­for­ma­tion vom Bad-Boy zum lie­ben Jun­gen tat­säch­lich erfolg­reich voll­zo­gen. Neben lecke­ren Koch­shows küm­mert die­ser sich in letz­ter Zeit ganz für­sorg­lich und unei­gen­nüt­zig um die neue Che­fin und Toch­ter des gro­ßen Sil­vios. Die weiß ja bekannt­lich Bescheid, wie man der Kar­riere des Liebs­ten auf die Sprünge hilft.

Im Vor­feld des Freund­schafts­spiels gegen die Natio­nal­elf aus Polen (13.05) appel­liert Jogi Löw an alle Ver­ant­wort­li­chen: „Wir müs­sen uns pro­fes­sio­nell auf unsere WM vor­be­rei­ten. Dabei gilt es die bes­ten Metho­den natio­nal und inter­na­tio­nal anzu­wen­den.“ Dies hat zur die Nomi­nie­rung von 20 Neu­lin­gen zur Folge. Was der FC Bay­ern kann, kann der der DFB schon lang! Mit im Kader sind acht Spie­ler des VfB Stutt­gart, vier Ex-VfB-Spieler der TSG aus Hof­fen­heim und vier Spie­ler des SC Frei­burg. Sym­ba­disch gut gelaunt, kommt die Natio­nal­mann­schaft daher.

Mai

Die Bun­des­li­ga­sai­son geht zu Ende. Augs­burg wird sen­sa­tio­nell Meis­ter, André Hahn wird Tor­schüt­zen­kö­nig und Tobias Wer­ner zum Spie­ler der Sai­son gekürt. Ste­fan Reu­ther macht den Assauer und lässt die Meis­ter­schale im Freu­den­tau­mel vom Augs­bur­ger Rat­haus fal­len. Sascha Möl­ders zeigt aber wie­der ein­mal Neh­mer­qua­li­tä­ten, hech­tet hin­ter­her und bremst die Salat­schüs­sel mit der Nase. Peter Neur­u­rer ist ent­zückt und adelt Möl­ders als die letzte ver­blie­bene Dreck­sau der Bun­des­liga. Oli Kahn raunt KMH ins Ohr: „Eier, wir brau­chen Eier!“

Nach der Nie­der­lage in Braun­schweig am letz­ten Spiel­tag rutscht Hof­fen­heim noch auf den Rele­ga­ti­ons­platz und trifft dort erneut auf den 1.FC Kai­sers­lau­tern, wäh­rend sich Frei­burg mit einem 7:0 auf Platz 15 ret­tet. SC-Trainer Chris­tian Streich froh­lockt nach dem Spiel vor Freude: „Sie­ben auf einen Streich – da haben wir der TSG mal einen ordent­li­chen Streich gespielt. Jetzt müs­sen wir ein paar Tage ver­strei­chen las­sen um die Wogen der letz­ten Sai­son glatt zu strei­chen!“ Für Braun­schweig reicht es am Ende nicht und nach nur einem Jahr müs­sen sie den har­ten Gang in die zweite Liga antreten.

Der Club aus Nürn­berg bleibt die kom­plette Rück­runde unge­schla­gen, steigt aber den­noch als vor­letz­ter zum ach­ten Mal in die zweite Liga ab. Die Sai­son been­den der Club mit 28 Punk­ten, bei 0 Sie­gen — 28 Unent­schie­den — 6 Nie­der­la­gen.  Mar­tin Bader ist kon­ster­niert, stellt sich aber vor Trai­ner Gert­jan Ver­beek und die Mann­schaft: „Wir sehen, dass wir uns Spiel für Spiel ver­bes­sern. Bald wird die Arbeit Früchte tra­gen und der erste Sai­son­sieg ein­ge­fah­ren!“ Der Repor­ter räus­pert sich und weist dar­auf­hin, dass die Sai­son bereits zu Ende ist. Bader ver­liert sämt­li­che Farbe im Gesicht. „Die­ser scheiß Hol­län­der. Von wegen keine Neu­zu­gänge im Win­ter. Wenn ich den erwi­sche!“, lässt der Mana­ger noch ver­lau­ten, bevor er die Tür zur Geschäfts­stelle laut­stark zuschlägt.

Große Sze­nen in Hof­fen­heim. Gis­dol spielt den Zau­be­rer und über­rascht mit Tim Wiese im Tor: „Wir müs­sen in die­ser schwe­ren Situa­tion die Erfah­rung von Tim nut­zen! Ich ver­traue ihm zu 100%“. Es kommt zum dra­ma­ti­schen Finale, Elf­me­ter­schie­ßen. Tim Wiese spielt gegen den Ver­ein sei­ner Jugend, den FCK und hält unglaub­li­che vier Straf­stöße. Hof­fen­heim steigt trotz­dem ab, Wiese zu Trä­nen gerührt gibt sei­nen Abschied bekannt. Jogi Löw, im Sta­dion als Scout für die DFB-Elf aktiv, beruft Wiese nach des­sen atem­be­rau­ben­der Leis­tung in den WM-Kader: „Tim hat nach solch einer anstren­gen­den Par­tie immer noch die Haare schön! DAS ist gro­ßer Sport.“

Didier Droga köpft Chel­sea in der 91. Minute zum Sieg in der Champions-League — Mou hats vor­her schon gewusst! David Beck­ham wird zum Spie­ler des Monats in der Pre­mier Lea­gue gewählt. Man­ches­ter United rollt das Feld von Hin­ten auf und ist Punkt­gleich mit dem FC Arse­nal an der Tabel­len­spitze. Kein Grund des­we­gen ner­vös zu wer­den. Prinz Peng hat auch schon die Lösung parat: Fokus!

Juni

Unter­des­sen lau­fen die Vor­be­rei­tun­gen zum „Rhytmo de Bra­sil“ auf Hoch­tou­ren. Sepp Blat­ter hat sich der Sache selbst ange­nom­men und weilt seit der Welt­fuß­bal­ler­wahl nun in Rio um sich „orga­ni­sa­to­ri­schen“ Din­gen zu wid­men und um das Land bes­ser ken­nen­zu­ler­nen. Mit an Bord: Sil­vio Ber­lus­coni und die gesamte Mann­schaft des FC Thun.

Mario Balot­teli kün­digt wäh­rend einer eilends ein­be­ru­fe­nen Pres­se­kon­fe­renz sei­nen Wech­sel nach der Welt­meis­ter­schaft an. Er sei – beson­ders auf mensch­li­cher Ebene – sehr ent­täuscht von sei­nem Arbeit­ge­ber und könne eini­gen Per­so­nen in der Füh­rungs­etage des AC nicht mehr in die Augen schauen. Betrof­fen ver­lässt er der den Raum und fährt mit dem Taxi zum Flug­ha­fen – Non-Stop Rio de Janeiro. Am Flug­ha­fen salu­tiert bereits der gute Sepp in alter Cristiano-Manier.

Skan­dal in Bra­si­lien. Kurz vor Ankunft der deut­schen Natio­nal­mann­schaft erfährt die Bild via Bild.Reporter Micha_Capitano, dass die deut­sche Unter­kunft nicht recht­zei­tig fer­tig gebaut wird. Anstatt der 35 Einzel-Privat-Häuser mit Pool, eige­nem Bil­lard­tisch nebst inte­grier­ter Quad-Strecke und Ach­ter­bahn für jeden Spie­ler und Betreuer, wur­den nur 30 Häu­ser fer­tig­ge­stellt. Jogi, Hansi und der Oli tei­len sich bereit­wil­lig ein Haus – um die Wohl­fühl­zone der Spie­ler nicht zu gefähr­den. Wolf­gang Niers­bach fliegt mit­tels Pri­vat­jet nach Porto Seguro um sich ein Bild der skan­da­lö­sen Lage zu machen.

So weit, so gut! Dies war der erste Streich, die Monate Januar bist Juni. Hier geht es wei­ter mit Teil 2 unse­rer Vor­schau. Dranbleiben!





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